Sammler von obskuren und wohl bekannten Ein-Euro-Schallplatten.
Funk-Verrückter. Jazz-Genießer. Soul-Freund.
Klaus Wunderlich - Film Festival Vol. 2 (1971)
Sagte ich einst, Klaus Wunderlich sei nicht mein Ding? Totaler Quatsch, Ich liebe den Mann mit der Orgel und muss aufpassen, dass sie nicht irgendwann auch mein Leben wird…
Wenn man Platten sammelt, hat jede Scheibe ihre eigene Geschichte. Bloß vergisst man häufig, wann, wo und unter welchen Umständen man diese oder jene Platte bekommen hat. Die Geschichte um diese geniale Scheibe von Fasia Jansen wird mir allerdings ein Leben lang in Erinnerung bleiben, denn sie lag auf dem Sperrmüll. Ein paar Meter vor meiner Haustür. In der Lutterothstraße in Hamburg, wo ich von 2000 bis 2002 wohnte. Auf der A-Seite klebte über die ersten beiden Stücke ein leckerer Kaugummi, den ich aber mit Ach und Krach und Spüli zu 99% entfernen konnte. Und mit etwas Phantasie passt diese Geschichte auch ein kleines bisschen zur Attitüde von Fasia Jansen…
Mac and Katie haben “Hey You Love” von dem niederländischen Gesangsduo Mouth and MacNeal gecovert. Ihre Version ist allerdings um einiges besser als das Original: Der Song ist sehr emotional, hat ein spannendes Arrangement und vor allem schießt er nicht über die Kitsch-Linie hinaus…
“Magic Carpet Ride” ist ein großer Rock-Song von Steppenwolfs zweitem sehr erfolgreichen Album. Ich habe ihn auf einer sehr verranzten Best Of entdeckt, die mich bei meinem Plattenverkäufer ums Eck ganze 50 Cent gekostet hat. Danke, Discover!
Für alte Hasen sicher kein Ereignis und ich mag auf dieser Best-of-Nachpressung von 1980 (das Original der Very Best of ist 1975 erschienen) wieder mal nur ein Stück. Aber das sehr und obwohl es gar nicht von Timi Yuro herself ist. Es werden zwischen 65 und 72 Cover-Versionen von “Fever” gezählt, aber ich kann mich an keine erinnern, die so grandios ist wie diese…
Ja ja es ist wieder kalt. Immer noch Winter. Immer noch kein Frühling. Aber Leute: Es scheint die Sonne! Vor allem dann, wenn man diese deutsche Scheibe auflegt: Funky Instrumentals wie “Flute Man” oder “Soul-Machine” gehen ab. Auf der Suche nach Infos zu dieser Band bin ich nur auf dieses super Musikvideo gestoßen. Besonders daran gefällt mir das nachträglich eingebaute Teenager-Geschreie. Aber sind die das überhaupt? Wollten The Team 1974 wirklich lieber funky mit Moog und Wah Wah Gitarren abgehen? Wer was weiß, unbedingt mailen!
Orchester Ennio Morricone - Spiel mir das Lied vom Tod (1969)
Diese Woche gibt es schon wieder einen wohlbekannten Klassiker, den ich in der nun gar nicht raren deutschen Ausgabe, aber dennoch für 1€ ergattern konnte. Auf dem Cover war ein Aufkleber mit dem Hinweis “Vorsicht Kratzer!”. Doch wie schon sagen lassen, stört mich das nicht, im Gegenteil. Kaum einer wird wohl widersprechen, dass dieser Soundtrack einfach grandios ist. Überraschenderweise haben wir ihn sogar in der Schule “besprochen”. Hier gibt es einen kleinen Ausschnitt aus “La posada N. 1”. Enjoy.
Diese Scheibe von Captain & Tennille, die es auf Platz 9 der US-Billboard-Charts schaffte, ist alles andere als cool. Kaum ein Song darauf überrascht. Nix als Kitsch. Soft Pop. Und die Wärme, die man auf so vielen Scheiben der 60er oder 70er findet, sucht man hier vergeblich. Naja, “Song Of Joy” ist ja auch 1976 rausgekommen. Dennoch, cool finde ich das letzte Stück auf der A-Seite: “Going Banans”. Der Tune ist dann doch irgendwie catchy.